Unter Strom
Seit die
Tigerstaaten und insbesondere China und
Indien angefangen haben, unsere Fehler
zu wiederholen, wird es knapp. Knapp bei
fossilen Energieträgern, die trotz aller
Anstrengungen in Windkraft, Sonne, etc.
immer noch die wesentlichen Rohstoffe
für unseren Strom liefern. Was knapp
wird, wird teuer. Nicht nur an den
Tankstellen explodieren die Preise. Auch
unser Elektrizitätswerk wandelt Öl in
Strom um, und den müssen wir bezahlen.
Was kann man tun, ohne gleich sein Haus
abzureißen und ein (umweltfreundliches,
aber nicht gerade preiswertes)
Niedrigenergiehaus zu bauen ? Da gibt es
eine Menge Sachen, die sich auszahlen
und nichts oder nur wenig kosten.
Bücken. Bücken ist eine Möglichkeit
kostenlos zu sparen. Viele elektrische
Verbraucher wie
Computer,
Fernseher, Sat -
Receiver u.ä. haben eine
Stand - by - Funktion. Das bedeutet, man
kann sie zu jeder Zeit bequem mit der
Fernbedienung einschalten. Das gibt es
aber nicht umsonst, die Geräte
verbrauchen auch Strom, wenn sie
scheinbar ausgeschaltet sind. Also,
jeden Abend bücken und die Stecker
ziehen. Bringt pro Tag zwar nicht viel,
aber summiert sich über das Jahr.
Frieren. Kurz zu frieren kann in der
kalten Jahreszeit auch beim Sparen
helfen. In modernen, gut wärmegedämmten
Häusern ist Feuchtigkeit ein Problem.
Viele lösen das durch Aufkippen der
Fenster. Besser und billiger ist es, die
Heizung auszuschalten und alles
aufzureißen. Das bringt einen schnellen
Luftwechsel und man friert nur kurz
(oder kriecht während des Lüftens noch
mal kurz unter die Bettdecke).
Licht. Dass man das Licht ausschaltet,
wenn man den Raum verlässt, bedarf wohl
keiner Erwähnung. Aber was ist mit
Energiesparlampen ? Die sind teuer und
es ist ein kompliziertes Rechenspielchen
zu kalkulieren, ob der Austausch aller
Glühbirnen lohnt. Hier sollte man
pragmatisch vorgehen: Glühlampen lassen
wo sie sind, bis sie irgendwann
durchbrennen. Aber dann durch
Energiesparlampen ersetzen.
Baden. Baden ist so ziemlich die größte
Energieverschwendung, die man im
Haushalt machen kann. Ein Vollbad
braucht so viel Wasser, wie die Dusche
für die ganze Familie. Also sollte man
die Dusche nutzen. Aber das Vollbad ist
ja so entspannend ? Dann sollte man es
so machen wie die Japaner: das Bad
vollaufen lassen und abdecken, zunächst
duschen und dann zur Entspannung ins
Bad. Natürlich nicht bei einem
Single-Haushalt, sondern nur bei großen
Familien. Alle nutzen dasselbe Wasser.
Es gibt noch eine Menge weiterer
Möglichkeiten wie Spül- und
Waschmaschine immer voll machen,
Wärmebrücken abdichten, Restwärme der
Kochplatten nutzen etc.